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Papeterie

Wenn wir Hochzeitsdienstleister von „Papeterie“ sprechen, meinen wir viel mehr als einfach nur die Einladungskarten. Es umfasst alles, was für eine Hochzeit gedruckt oder beschriftet wird, angefangen bei der Save the Date Karte, Einladungskarten, Menükarten, Geschenkanhänger, Wunderkerzen/Freudentränen-Banderolen, Trauheften, Namensschilder, Sitzpläne, Welcome Boards, Anstecker, Tischnummern, Dankeskarten usw. Ganz am Anfang eurer Hochzeit, wenn ihr mit der Planung beginnt und euch Gedanken macht über den Stil und den Ablauf eurer Hochzeit, werdet ihr euch früher oder später auch gedanklich mit euren Einladungskarten befassen.

Es gibt unendliche viele Möglichkeiten für die Gestaltung dieses doch so bedeutsamen Stück Papiers.

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1. Hier kommen wir auch gleich zu meinem ersten „Must Have“ bei der Hochzeitspapeterie: Pinterest. Vielleicht habt ihr schon davon gehört oder nutzt es sogar schon. Pinterest ist eine kostenlose Plattform zur Inspirationssuche für alle erdenklichen Themen. Ihr gebt in der Suche einfach ein paar Begriffe ein und zack – werden euch Millionen von Bildern angezeigt, die ihr nun auf eure Pinnwände/Moodboards pinnen könnt.

Genau hier würde ich beginnen, wenn es darum geht den Stil der Hochzeit und der Hochzeitspapeterie zu planen. Ihr legt euch ein virtuelles Moodboard an mit all den Dingen, die euch gefallen und habt so einen super Überblick darüber, in welche Richtung es gehen soll. Am besten startet ihr mit einem gesamten Moodboard für eure Hochzeit und splittet dieses später, wenn es konkreter wird in die einzelnen Bereiche auf (Kleid, Ringe, Strauß, Deko, Papeterie etc.). Diese Moodboards sind nicht nur für euch super hilfreich sondern auch für eure Dienstleister. Etwas Vorsicht ist aber natürlich auch geboten: Ab dem Zeitpunkt, ab dem eure Hochzeit fertig geplant ist, solltet ihr aufhören zu pinnen. Ihr macht euch sonst vielleicht verrückt mit Dingen, die hätten, könnten, sollten – denn man findet immer neue Ideen. Außerdem ist nicht jede abgebildete Hochzeit eine echte Hochzeit, sondern möglicherweise ein Portfolio-Projekt. Meist sind das die Hochzeiten, die komplett durch gestyled sind und super pompös daher kommen. Ein guter Papeterie-Designer berät euch aber in jedem Fall dazu und kann euch ggf. auch kostengünstigere Lösungen für eure Wünsche passend zu eurem Budget vorschlagen.

2. Apropos Papeterie-Designer: Ja, es gibt sie, auf Papeterie spezialisierte Designer – sogenannte Papeterie-Designer. Sie bringen jahrelange Erfahrung mit, können euch beraten, bringen Ideen und können in der Regel all eure Vorstellungen umsetzen. Anders als bei den bekannten Papeterie-Plattformen seid ihr hier völlig frei, was die Gestaltung, das Papier und das Format betrifft.

Ausserdem verzichten die meisten Designer auf Ihre Eigenwerbung auf euren Drucksachen, während die auf eure Online-Bestellung immer auch der Shop aufgedruckt wird. Ein Papeterie-Designer steht also immer auch für ein durchgängiges Design (damit die Einladungskarte zur Tagespapeterie* passt und diese wiederum zum gesamten Design am Hochzeitstag) und Individualität. Tipp: Rechtzeitig anfragen! Die Beratung, Gestaltung und Fertigstellung eurer Papeterie benötigt Zeit. Daher haben Papeterie-Designer jährlich auch nur begrenzt Kapazität Papeterie-Aufträge anzunehmen.

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3. Your wedding, your story: Die eigene Hochzeit spiegelt im besten Fall auch wider, wie man selbst ist und welche Werte man vertritt. Spielt z. B. Nachhaltigkeit eine grosse Rolle bei der Hochzeit, sollten bei der Gestaltung der Papeterie so wenig Ressourcen wie möglich und auch nur recyceltes, zertifiziertes Papier verwendet werden. Paare, die gerne etwas mehr möchten, stehen jegliche Art der Veredelung zur Verfügung.

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Das Sahnehäubchen – nice to have

1. Veredelungen: Eine Möglichkeit der Papeterie das gewisse Etwas zu verleihen sind Veredelungen. Darunter fällt alles was über den Standard-Druck hinausgeht und/oder eine Weiterbearbeitung der Papiere bedarf. Geprägt werden sie oft durch aktuelle Trends in der Hochzeitsbranche.

Momentan sind das z. B. Büttenpapier (Spar-Tipp: Baumwollpapier mit gerissene Papierkanten), handgeschriebene Kalligrafie (eine ganz besondere Wertschätzung für die Gäste), Seidenbänder und individuelle Siegel. Zeitlose Basics sind Folienveredelungen in Gold, Silber und Kupfer. Weitere Veredelungsmöglichkeiten sind z. B. Letterpress/Prägungen, Pocketfolds, Weißdruck, Ösen, Bänder, Magnete, Umschlag-Liner, Lasercut oder besondere Materialien wie Acrylglas, Kraftpapier, Transparentpapier oder Perlmuttscheiben um nur ein paar Stichworte in den Raum zu werfen.

Diese Veredelungen werden entweder direkt beim Druckauftrag von der Druckerei umgesetzt oder benötigen eine Konfektionierung, die Fertigstellung der Papeterie.

2. All Inclusive vs. Do it Yourself – Budget: Ohne Sorgen alles abgeben und zurücklehnen oder die Papeterie selbst in die Hand nehmen.

Falls ihr mit einem Designer zusammenarbeitet gibt es bei der Konfektionierung auch meistens die Möglichkeit diese in Eigenleistung selbst zu erledigen und so den ein oder anderen Euro zu sparen. 

Natürlich könnt ihr eure Papeterie aber auch als Paar-Projekt in Angriff nehmen und alles von A-Z selbst entwerfen und basteln. Dabei dürft ihr den Aufwand allerdings nicht unterschätzen. Gerade wenn der Hochzeitstag näher rückt und man noch 100 Dinge zu erledigen hat, ist man eventuell froh, wenn man sich nicht noch um die Tagespapeterie* kümmern muss. 

3. Die Menge macht’s: Der Preis einer individuellen Papeterie setzt sich abgekürzt folgendermaßen zusammen: Design (Konzeptionspauschale und Design) plus Druckkosten (Maschineneinrichtung, Papier und Druck). Die Kosten für das Papier und den Druck variieren je nach der Menge, die gedruckt wird, während das Design und die Maschineneinrichtung dadurch nicht beeinflusst werden. Es macht also Sinn, wenn man z.B. eine Menükarte pro Tisch für jeden Gast eine Menükarte plant. Das sieht nicht nur hübscher aus und eure Gäste freuen sich, es macht im Druck preislich auch kaum einen Unterschied. Ähnlich ist es mit dem Design und der Konzeptionspauschale: Wenn ihr mit einem Designer zusammenarbeitet lohnt es sich um so mehr, wenn ihr mehrere Papeterie-Bestandteile bestellt, denn die Konzeptionspauschale wird in der Regel nur einmal verrechnet.

*Tagespapeterie: Alles was am Hochzeitstag gebraucht wird und nicht zuvor verschickt wurde. Menükarten, Platzkarten, Sitzplan, Tischnummern, Lageplan, Schilder, Gastgeschenke-Anhänger etc.

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Für mehr Informationen und Rückfragen, findet ihr mich hier – oder auch auf Instagram unter luana_hochzeiten. Für konkrete Kontaktanfragen schreibt mir gerne über mein Kontaktformular. Anka findet ihr wie folgt unter:

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